Die Geschichte des Tambourkorps Werth

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2010 2016

Erste Uniform

1925
Gründung durch Bernhard te Kamp, Johann te Kamp, Bernhard Giesing, Josef Winkelmann, Hans Steffen, Theo Mumbeck, Gerhard Bröring, Fritz Hünting und Wilhelm Blecking. 
Die Schreinerei von Johann Hogenkamp diente als Proberaum. Die Musiker mussten in ihren Anfangsjahren viel improvisieren.
In der Gaststätte Holsteg in Wertherbruch machten die Werther unter Leitung von Bernhard Becker ihre ersten Gehversuche mit den Trommeln. Von Haus zu Haus zogen die Spielleute damals und sammelten Geld ein. So finanzierten sie ihre Instrumente – drei Trommeln, Fünf Flöten - , was bei den Bürgern nicht ohne Gehör verhallte. 
Erster Tambourmajor war Josef Winkelmann.
Die Uniform bestand damals noch aus einer guten Hose, einer Ziviljacke und einer Art Marinemütze.

Kurz darauf kamen Wilhelm Boland, Heinrich Dunkerbeck, Bernhard Hübers, H. Kolks, Ernst Kraus, Heinrich Nienhaus, Gerhard te Kamp hinzu.
   

1926
Spielte das Korps das erste mal auf dem heimischen Schützenfest.

1927
Von Beginn an wird Kontakt zum Tambourcorps Vehlingen aufgebaut, der durch erste Feste entstand. Der enge Kontakt besteht bis in die heutige Zeit.

1927
Fritz Hünting vertritt Josef Winkelmann, der für eine kurze Zeit pausierte. Sein Einfall war, das Bild des Tambourkorps zu verschönern und als Bekleidung eine Marineuniform einzuführen. Diese wurden vom Schneider Göring maßgerecht geschneidert.
Spätere Anschaffungen an Instrumenten wurden durch Mitgliedsbeiträge und Tanzveranstaltungen im Saale Ressing finanziert.

1929
Josel Winkelmann nimmt nach kurzer Pause sein Amt als Tambourmajor wieder auf.
Kassenbestand im Juni 1929 war 0,14 Reichsmark.

1930
Die Gruppe zählt 15 aktive Spielleute

1939 - 1945 2. Weltkrieg
Die Spielmannsmusik kommt zwangsläufig zum erliegen.
Spielkammeraden des Tambourkorps Werth mußten von der Heimat entfernt Ihr Leben lassen.

1947
Josef Winkelmann und Bernhard te Kamp wagen einen Neuanfang und standen vor einem Nichts, da weder Instrumente noch Uniformen die Turbolenzen des Krieges überstanden hatten
Man nahm an Schützenfesten teil und beteiligte sich an Festen in der Nachbarschaft.
Damals hatte sich Bernhard te Kamp für die Neugründung besonders Verdienste gemacht und wurde damals zum Ehrenmitglied ernannt.

Vorkriegszeitliche Verpflichtungen wurden bald wieder aufgenommen. Die Mitgestaltung verschiedenener Schützenfeste über örtlichen Grenzen rückte immer näher immer mehr in den Vordergrund.

Das erste Schützenfest der Nachkriegszeit in Werth nicht in dem sonst üblichen Festzelt, sondern in der mit Maien geschmückten Scheune zu Jos. Legeland bei Bier und Selbstgebrannten gefeiert wurde.

1950
Mit zahlreichen Gastvereinen wird das Silberne Jubiläum angegangen.

TKW unter Major Winkelmann

Karneval in der Gaststätte Weck

1968
Nach 43 Jahren scheidet der 1. Tambourmajor Josef Winkelmann aus dem Korps.
Heinrich Scheewel leitet von nun an die Matrosenmannschaft.

1970
Das Korps veranstaltet von nun an jährlich eine Elferatssitzung

1975
Ein Jahr nach der Eröffnung der Stadthalle Werth, ziehen die Isselschiffer in diese um.

1977
Das Männerballet des Spielmannszuges wird ins leben gerufen.

1984
Willi Hormann wird neuer Major und löst Heinrich Scheewel nach 16 Jahren Stabführung ab.

1985
Das Korps zählt zum 60. Jubiläum 25 aktive, 7 davon Nachwuchs und 75 passive Mitglieder.
Als Gastvereine kamen die Spielmannszüge aus Anholt, Heelden, Vehlingen, Suderwick, Lowick, Wertherbruch, Mussum, Helderloh und Löhne. Heinrich Scheewel nimmt als Ehrentambourmajor den Stab beim gemeinsamen Preußens Gloria ein letztes mal in die Hand.
Neue Uniformen wurden angeschafft und blaue Jacken mit goldenen Ärmelstreifen – aus eigener Kasse. 

Stabübergabe Heinrich Scheewel und Willi Hormann mit Vositzenden Heino Benning

Einweihung des Vereinsheims

1990
Zum 65. Jährigen Jubiläum wird ein Biwak veranstaltet. Mit den Gastvereinen aus Anholt, Helderloh, Vehlingen, Millingen, Haldern, Lowick, Liedern, Suderwick, Wertherbruch und Heelden zog man zur Mühle. Korpsbesprechung fand im alten Rathaus statt. Zum gemeinsamen Spiel wurde „Das Lieben bringt groß Freud“ zum Besten gebracht.

1994
Das neue Vereinsheim am Pendeweg kann nach einigen Umbauarbeiten als Übungsraum genutzt werden. 
Die Räumlichkeiten dienten vorher dem SV Werth als Umkleidekabinen und wurden in Eigenleistung umgebaut. Der Vorsitzende Heino Benning hatte sich hierfür besonders eingesetzt.
Nach fast 2 Jahrzenten gibt Heinrich Benning das Amt des Vorsitzenden im Herbst ab. 
Neuer Vorsitzender wird Joachim Peters und ihm zur Seite steht Klemens Nienhaus.

1995
Zum 13. Mal feiert das Korps sein Jubiläum, dazu sind 13 Gastvereine aus der Umgebung angetreten. Der neue Vorsitzende durfte 350 Musiker begrüßen und ehrte Heinrich Benning als neuen Ehrenvorsitzenden für seine großen Verdienste dem Verein gegenüber. 
Die Gastvereine kamen aus Löhnen, Haldern, Dinxperlo, Vehlingen, Helderloh, Lowick, Anholt, Wertherbruch, Bocholt Feldmark-West, Liedern, Millingen und dem Blasorchester Isselburg.

1997
Gründung eines eigenen Kinderballetts für den Karneval.

Stiftungsfest 1985 "Biwak an der Turmwindmühle Werth"
1997 Das TK Werth Kinderbalett

2000
75 Jahre Tambourkorps Werth – Feier mit Vereinen in der Werther Stadthalle.

2001
Jahreshauptversammlung bestätigt Joachim Peters als ersten Vorsitzenden. Zu seinem Stellvertreter wählten die Spielmannsleute Klemens Nienhaus. Kassenwartin ist nun Petra Heßling, Schriftführerin Elrike Klein-Uebbing. Wilfried Derrez, der nach mehr als 25 Jahren das Amt des Schriftführers aufgab und sich nicht zur Wiederwahl zur Verfügung stellte, wurde besonders geehrt.

Zu diesem Zeitpunkt zählt das Korps 27 aktive und 77 passive Mitglieder.

2002
25 Jahre Männerballet des TKW im Werther Karneval – Dies wurde in kurzen Röcken beim Cancan gefeiert. Die Sporker Grenztröpfkes als Elferrat amüsierten sich köstlich.
Im Juli wird zum ersten mal das Biwak auf dem Schulhof veranstaltet.

2004
Die Internetseite www.tambourcorps-werth.de geht zum ersten mal Online.
Anfangs dient diese nur für die Bilder der vergangenen Karnevalssitzung.
Zukünftig wird diese immer weiter ausgebaut
Schützenfest 2004 mit König Lothar und seinem TKW
Will Hormann und das Korps 2005

2005
80 Jahre Tambourkorps Werth
14 Vereine feiern mit und machen das Stiftungsfest zu einen der größten in der Gegend.
Schwere Entscheidungen werden in diesem Jahr getroffen. Willi Hormann gibt seinen Stab an Heinrich Hübers weiter der zuvor schon über 20 Jahre der zweite Tambourmajor war.
Ausserdem wird vom Vorstand beschlossen die Isselschiffer (Name des Schiffes auf der Bühne) aus dem Karnevalsbetrieb zu nehmen. Begründung dafür ist zurückgehendes Interesse der Bevölkerung.
Die Internetseite wird an Karl Kaienburg übergeben und von nun als richtige Präsenz vervollständigt.

2006
Das Korps gestaltet als „Mexikaner“ zum ersten mal den Rosenmontagszug in Isselburg mit.

2007
Das Vereinsheim wird erweitert. Neuer Stauraum für Uniformen, Noten und Instrumente kommt hinzu.

 

2008
Kölle Alaaf! – Die Matrosen werden durch Beziehungen von Carmen Schütte (geb. Zimmermann) zum Veedelszöch nach Kön-Sürth eingeladen. Verkleidung? Unser Markenzeichen!

Schützenfest 2005 unter Heinrich Hübers
Bernd Zimmermann mit seiner Mannschaft 2009

2009
Duisburg-Baerl sucht Verstärkung für Schützenumzug.
Von nun an nimmt der Spielmannszug alle 3 Jahre an dem Umzug der besonderen Art teil (Hindernisse liegen auf der Marschroute und müssen beseitigt werden).
Bernd Zimmermann wird auf dem jährlichen Biwak als neuer Major vorgestellt. Heinrich Hübers hat den ersten Teil des Biwaks geleitet und gab zur Hälfte die Führung weiter. 
Ein Umschwung bricht an, es gibt mehr jüngere Spieler/innen als ältere

 

2010
Das Tambourkorps feierte ein großes Stiftungsfest mit über 16 Vereinen. Über 300 Musiker wurde empfangen.
Geehrt wurde Ludger "Sammy" Dunkerbeck für 25 Jahre Vereinstreue. Geehrt werden sollte ausserdem Thorsten Hübers für 25 Jahre Treue, diese Ehrung wurde zum Schützenfest nachgeholt, da der zu dieser Zeit werdende Vater nicht anwesend war.

 

2012
Ehrungen werden von nun an am Schützenfest-Sonntag durch die amtierende Königin durchgeführt.

 

2013
Der Spielmannszug Mehrhoog, mit seinem Vorsitzenden Horst Metner, kontaktiert das TK Werth und möchte gerne eine Zusammenarbeit der beiden Vereine beginnen.. Diese wurde nach Abstimmung der Spielleute vorerst angenommen. Von nun an proben die beiden Vereine zusammen in Werth und besuchen gemeinsam Auftritte der jeweiligen Vereine.
 Biwak 2013
 2014 Vorstand 2014
Nach mehreren Versammlung des Spielmannszuges Mehrhoog und des Tambourkorps Werth wurde beschlossen, die Musikgemeinschaft aufrecht zu erhalten. Die beiden Vereine sind nach wie vor jeder für sich verantwortlich.In der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder Hans Schnieder und Karl Kaienburg in den Vorstand. Sie übernehmen die Aufgaben von Petra Hessling (Kassierer) und Elrike Klein-Uebbing (Schriftführer), die nach 14 Jahren Vorstandsarbeit nicht zur Wiederwahl standen. Neuer Jugendwart wurde Anna-Lena Wegener.

2015
Das Stiftungsfest zum 90. Bestehen wurde mit 17 Gastvereinen und bei Besten Wetter gefeiert. Siehe Link

Heinrich Hübers wurde aufgrund seiner Leistung zum Ehrenspielmann ernannt.
Siehe Link

 

2016

In der Jahreshauptversammlung standen Neuwahlen an. Nachdem Karl Kaienburg zur Wiederwahl stand, ließ Klemens Nienhaus diese Option nicht offen. Nach mehr als 20 Jahren Vorstandsarbeit zieht Klemens, der tatkräftig von Karola unterstützt wurde, sich zurück in die Reihe der Spielleute. Zum Nachfolger wurde Michael Klein-Uebbing gewählt

 

2016 Vorstand